Contamination – Tödliche Parasiten

Originaltitel: Yeon-ga-si  Laufzeit: 109 min.  Land: Südkorea 2012  Regie: Park Jeong-woo  Dauer: 89 min.  Label: Busch Mediagroup, Kanal  : 9.4.2021  FSK: 16 – Ein Beitrag von Julian Dax:

© Busch Media Group

Nicht nur Mitglieder der CDU/CSU kann man als Pandemie-Gewinnler bezeichnen, auch Filmvertriebe profitieren in gewisser Weise von der gegenwärtigen Situation.

So veröffentlicht z.B. die Busch Media Group nach Pandemie erneut einen Film, in dem es um den Ausbruch einer Seuche geht.

In Contamination – Tödliche Parasiten ist es allerdings kein Virus, das die Katastrophe auslöst, sondern es handelt sich um mutierte Spulwürmer, die Menschen befallen und sehr schnell zu deren Tod führen…

Im Mittelpunkt des koreanischen Filmes aus dem Jahre 2012, der international ursprünglich unter dem Titel Deranged (= Verrückt) auf den Markt kam, stehen zwei verfeindete Brüder, von denen einer bei der Polizei tätig ist, der andere ein ehemaliger Wissenschaftler für Biochemie. Während Frau und Kinder eines der beiden sehr schnell erkranken, ebenso wie Tausende weiterer Menschen, versucht eine Handvoll Personen, darunter auch die zwei Brüder, so schnell wie möglich ein Gegenmittel zu finden, wobei sie bald eine ebenso unerwartete wie auch schreckliche Entdeckung machen…

Im Vergleich zu anderen Katastrophenthrillern aus Südkorea, hält sich Contamination sehr zurück mit expliziten, d.h. ekligen Aufnahmen der an der Seuche gestorbenen Opfer und überlässt das Meiste der Fantasie der Zuschauer. Zwar sieht man, wie die von den Würmern Befallenen nach Wasser gieren, wofür sie sich zum Teil in Flüsse und Teiche stürzen, nicht aber, wie die letztlich ausgetrockneten Körper oder die den Körper verlassenden Würmer. Dafür überzeugen die zahlreichen Massenszenen, in denen gezeigt wird, wie die Kranken in Massenquarantänen festgehalten werden und wie schrecklich sie unter Wassermangel leiden müssen. Und ab einem gewissen Moment kommt ein weiteres Handlungselement dazu, das an dieser Stelle nicht genannt werden soll; es geht, soviel sei verraten, um die Rolle, die die Pharmaindustrie bei der ganzen Geschichte spielt.

In diesem Zusammenhang sei die Anmerkung erlaubt, dass die Verantwortlichen viel zu viel auf der Hülle verraten und Interessenten die dringende Empfehlung gegeben, den Hüllentext nicht zu lesen, bevor sie den Film gucken.

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