Die Kunst der Filmkomödie / 1000 Filmkomödien

Titel: Die Kunst der Filmkomödie / 1000 Filmkomödien  Autoren: Franz Stadler & Manfred Hobsch  Verlag: Mühlbeyer Filmbuchverlag, 2015  Umfang: 445 / 486 Seiten, Hardcover, 15 x 22 cm  ISBN: 978-3945378175 / 978-3945378229  Preis: je 29.90 Euro, E-Buch: je 22.99 Euro

© Mühlbeyer Filmbuchverlag

  • Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen.
  • Wer den Tag mit Lachen beginnt, hat ihn bereits gewonnen!
  • Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.

Dererlei Weisheiten sind natürlich auch auf Filme – speziell Filmkomödien – anwendbar, welche bereits in den frühesten Stummfilmzeiten bei Menschen weltweit für Humor sorgten…

Zwei sehr umfangreiche Bücher aus dem eher unbekannten Mühlbeyer Filmbuchverlag stellen dieses Filmgenre vor. Schon die beiden Autoren sind in der Kultur- und Kinoszene alles andere als unbekannt: Franz Stadler betrieb jahrzehntelang das Berliner Kultkino filmkunst 66 (mein einzigstes besuchtes Kino, in dem es Dickmann’s gab…) und war nebenher Mitglied in diversen Film- und Kinoorganisationen. Manfred Hobsch war Mitbegründer des legendären zitty-Magazins und Autor diverser Filmbücher.

Blättern wir die beiden Fachbücher einfach mal durch:

Band 1 heißt Die Kunst der Filmkomödie und bietet folgende Kapitel:

  1. Grundformen und Handlungsmuster der Filmkomödie
    Hier gehts um alle Subgenres, immer wiederkehrende Themen sowie 20 Grundgags
  2. ABC der großen Filmkomiker
    Porträts plus Filmografien von 70 Personen oder Gruppen (Hill/Spencer, Marx Brothers …), darunter lediglich drei Frauen (Bette Middler, Goldie Hawn, Mae West)
  3. Die besten Komödienregisseure
    Porträts nebst Filmografien von 62 Filmemacher/innen, darunter sechs Frauen: Doris Dörrie, Nora Ephron, Agnès Jaoui, Nancy Meyers, Coline Serreau, Lina Wertmüller
  4. Drei Komödienschmieden
    Kurzporträts von Judd Apatow, Ealing Studio, Saturday Night Live

Band 2 liefert dann mit 1000 Filmkomödien praktische Beispiele aus über 100 Jahren Kinogeschichte: Titel, Credits, Inhalt und Zusatzinformationen in alphabetischer Reihenfolge.

Was mir an beiden Lexika gut gefällt, dass sie umfassende Informationen zur Filmkomödie und deren Subgenres bieten. Über die Auswahl der Macher und Werke ließe es sich vortrefflich streiten, aber die beiden Autoren sind Kenner der Materie.

Was mir weniger gut gefällt, ist das Layout der beiden Bände: Breite Ränder, große Zeilenabstände und viel weiße Flächen. Und für ein Filmlexikon entscheidend: Band 1 bringt leider nur kleine Fotos (s/w) mit, Band 2 leider gar keine.

Leseproben (PDF) der beiden Bände finden sie beim Verlag: Band 1 und Band 2.


Weitere Bücher aus dem Mühlbeyer Filmbuchverlag finden Sie in meiner Filmbibliothek:

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