Jäger – Tödliche Gier

Originaltitel: Jägarna  Regie: Jens Jonsson  Mit: Rolf Lassgård, Pelle Heikkilä, Johannes Kuhnke, Sampo Sarkola, Anna Azcárate  Labeledel:motion  FSK: 12
: 26.4.2019   –  Ein Beitrag von Julian Dax:

© edel:motion

 

Bereits in den 90ern gab es zwei Spielfilme um den Stockholmer Kriminalkommissr Eric Bäckström (Die Spur der Jäger, Die Nacht der Jäger), und schon damals spielte einer von Schwedens bekanntesten Schauspielern die Hauptrolle.

Und auch in der nun vorliegenden Miniserie mit dem Titel Jäger – Tödliche Gier ist Rolf Lassgard zu sehen.

Eric Bäckström hat inszwischen den Dienst quittiert und ist in seinen Heimatort in Nordschweden zurückgekehrt. Doch in der kleinen Gemeinde geht es inzwischen alles andere als friedlich zu; nachdem man in der Gegend Gold gefunden hat, will der Unternehmer Markus Lindmark mit einer südafrikanischen Bergbaugesellschaft einen Vertrag abschließen und die Goldvorkommen fördern. Doch nicht alle Bewohner sind damit einverstanden; vor allem einige Umweltaktivisten leisten erbitterten Widerstand. Nach einem Anschlag auf Lindmark heuert dieser Bäckström als eine Art Sicherheitschef an, doch die Situation eskaliert weiter. Dann gibt es den ersten Toten, der unter mehr als mysteriösen Umständen ums Leben kommt, und Bäckström schöpft Verdacht, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint…

Eigentlich braucht man als Empfehlung lediglich anzumerken, dass es sich um eine weitere sog. „Nordic Noir“-Serie handelt, auch wenn sie diesmal nicht ganz so düster ausfällt wie gewohnt. So sind die Privatprobleme der Ermittler auf ein Minimum reduziert, und es herrschen auch keine Blautöne vor; da der Großteil der Handlung in der freien Natur spielt, ist die vorherrschende Farbe in diesem Fall Grün. Hund Bella sorgt sogar für einige wenige humoristische Momente, und auch die eigentliche Handlung erscheint nicht besonders kompliziert, was auch damit zusammenhängt, dass die Anzahl der Figuren äußerst überschaubar ist.

Doch bewirkt diese Reduktion auch, dass man die Protagonisten besser kennenlernt, ob es sich nun um den jungen Polizeianwärter und Neffen von Bäckström handelt oder seinen korrupten Kollegen. Und während der Plot relativ gemächlich beginnt, gelingt es den Machern, die Spannungsschraube stetig anzuziehen; vor allem die letzten beiden Episoden muss man einfach am Stück sehen, auch wenn sich die merkwürdigen Zufälle etwas zu sehr häufen und nicht alles so ganz logisch erscheint. Und obwohl am Ende nicht alle losen Fäden miteinander verbunden werden, hat man dennoch das Gefühl, 267 spannende Minuten vor dem Bildschirm verbracht zu haben.


Laufzeit: 6 x 60 Min.
Sprache: Deutsch, Schwedisch
Untertitel: –
Bildformat: 16:9
Tonformat: DD 5.1

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