Between Worlds

Land: USA 2018  RegieMaria Pulera Mit: Nicolas Cage, Franka Potente, Penelope Mitchell  LabelEurovideo  VÖ: 28.02.2019  FSK: 16 – Ein Beitrag von Julian Dax:

© Eurovideo

Mit 11 (!) Filmen in den Jahren 2017/2018 und 5 weiteren in den Startlöchern gehört Nicolas Cage wohl zu einem der fleißigsten Schauspieler weltweit.

Ganz abgesehen von der Frage, wann der Mann eigentlich schläft, ergibt sich die wesentlich wichtigere, ob Masse in diesem Fall auch Klasse bedeutet.

Und hier muss man leider ein entschiedenes NEIN setzen, wobei es sich bei Between Worlds, seiner aktuellen Filmkatastrophe, um ein ganz besonders vergurktes Machwerk handelt.

Joe (Nicolas Cage) ist ein abgewrackter und versiffter Trucker, der unter äußerst merkwürdigen Umständen in einer Raststätte eine Frau namens Julie (Franka Potente) kennenlernt, die über die seltene Gabe verfügt, in eine Art Zwischenreich zu gelangen, wenn sie gewürgt wird. (Fragen Sie bitte nicht!) Deren halbwüchsige Tochter Billie (Penelope Mitchell) hatte erst kürzlich einen schweren Motorradunfall und ihre Seele befindet sich in eben jenem Zwischenreich, aus dem sie nur ihre Mutter wieder zurückbringen kann. Nichts scheint dem neuen Familienglück im Wege zu stehen, würde Joe nicht noch immer um seine bei einem schrecklichen Hausbrand ums Leben gekommene Frau sowie die kleine Tochter trauern. Erschwert wird das Ganze auch noch, als Joe feststellen muss, dass die Seele seiner Frau von Billies (ansehnlichem!) Körper Besitz ergriffen hat und ihn für sich beansprucht…
Der entscheidende Satz fällt zwar erst spät, aber immerhin fällt er: „Nothing that I say is going to make any sense“ erklärt Julie dem ehemaligen Freund von Billie, und dem kann man aus vollem Herzen nur zustimmen! Denn was da als „abgedrehter und expliziter Mystery-Thriller angepriesen wird, entpuppt sich leider als langweiliger und vollkommen sinnentleerter Mist.

Es soll ja Leute geben, die sich prinzipiell jeden Schrottfilm mit Nicolas Cage reinziehen und sich köstlich amüsieren, wenn er sich wieder einmal zum Horst macht, wild gestikulierend und mit den Augen rollend. Zusätzlich dazu hat man im vorliegenden Fall auch noch die Gelegenheit, eine besonders bizarre Sexszene erleben zu dürfen. Auch wenn N.C. grundsätzlich nur im Slip koitiert, liest er seiner Partnerin während eines Sexaktes aus einem Buch vor mit dem schönen Titel „Memories by Nicolas Cage“. Irre lustig, nicht wahr?

Between Worlds ist zudem der Beweis, dass auch Frauen unglaublich dumme und sexistische Filme zu verantworten haben, denn die Spanierin Maria Pulera ist hier für Drehbuch, Produktion und Regie verantwortlich. Ein heißer Anwärter für die Kategorie „Filme, die die Welt nicht braucht“ im noch jungen Jahr 2019!

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Eine Antwort zu Between Worlds

  1. steffelowski schreibt:

    Ich hab die Handlung schon mal nicht begriffen, was aber wohl zum Konzept des Ganzen gehören soll.
    Ein weiteres Werk von N.C. welches beweist, dass aus Masse nur ganz selten Klasse wird.

    Gefällt 1 Person

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