Kunstbücher für den Kinofreund…

Zwei Kunstbücher aus der Kleinen Reihe 2.0 des TASCHEN-Verlages, die auch – oder ganz besonders – für Filmfreunde interessant sind:

© TASCHEN

Denn wer sich über die Kunstszene im historischen Umfeld der TV-Serie Babylon Berlin oder das gruselige Schaffen des Alien-Designers HR Giger informieren möchte, greife zu diesen preisgünstigen Bildbänden.

Die weißen Kunst-Bände der Kleinen Reihe 2.0 haben folgende Gemeinsamkeiten:

  • Schutzumschlag mit Titel und Autor/en, auf der Rückseite ist bei den Monografien immer der Künstler abgebildet
  • Die Bände haben jeweils 96 Seiten und die Größe 21 x 26 cm
  • Sie kosten alle jeweils 10 Euro
  • Viele Bände sind auch in anderen Sprachen erhältlich

Starten wir mit Berlin in den 1920er-Jahren (Rainer Metzger, 2017, ISBN 978-3-8365-5052-9): Wer an der grandiosen TV-Serie Babylon Berlin Gefallen fand, interessiert sich sicher auch für die kulturellen Aktivitäten dieser Zeit.

© TASCHEN
Walther Ruttmann: Berlin – Die Sinfonie der Großstadt, 1927, Copyright: bpk

Mit diesem Bildband erhält man einen soliden Einstieg: Denn nach dem ersten Weltkrieg legte man den Schwerpunkt auf Unterhaltung und ließ so richtig die Sau raus. Der vorliegende Band bietet mit dem Kapitel Wir werden Weltstadt! zuerst eine solide Einleitung in das goldene Jahrzehnt Berlins und stellt dann exemplarisch 31 Meisterwerke aus Architektur, Malerei, Bildhauerei, Film und Fotografie vor, die jeweils auf einer Doppelseite (Text links, Bild rechts) präsentiert werden.

© TASCHEN

Als letzten Eintrag finden wir die Fotomontage Der Sinn des Hitlergrußes: Millionen stehen hinter mir! von John Heartfield. Wir schreiben das Jahr 1932 und die Machtergreifung der braunen Flut und die Wirtschaftskrise wird in Deutschland bald alles verändern…


Ende der 70er ging es los: Ridley Scotts SciFi-Horror Alien setzte neue Maßstäbe. Das ist auch dem außerirdischen Wesen geschuldet, welches vom Schweizer Maler und Künstler HR Giger entworfen wurde. Seine Arbeit wurde mit einem Oscar gekrönt.

Giger und Regisseur Ridley Scott, Entwürfe zu ‚Alien‘ © TASCHEN

Die gerade erschienene Autobiografie Giger (HR Giger, 2018, ISBN 978-3-8365-3317-1) bietet den idealen Einstieg in Leben und Werk eines Ausnahmekünstlers: Giger – bürgerlich Hansruedi Giger (1940 bis 2014) – publizierte in jungen Jahren zunächst Tuschezeichnungen in Schweizer Untergrund-Zeitschriften und wurde in den 60ern durch seine gruseligen Geschöpfe und Szenarios in Air-Brush-Technik bekannt.

© TASCHEN

Bis zu seinem tödlichen Unfall war er vielfältig aktiv: Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Möbel- und Filmdesign (Dune, Alien, Species, Poltergeist, Batman Forever, Prometheus…), aber auch Schallplattencover und Computerspiele tragen seine surrealistischen und morbiden Züge.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter > Filmbuch abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Kunstbücher für den Kinofreund…

  1. Wortman schreibt:

    Das Giger – Buch ist bestimmt interessant.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.