Endlich im Kino: Valerian & Laureline

Im Sommer 1972 veröffentlichte das Comic-Magazin ZACK im üblichen Wochenrhythmus die erste deutsche Geschichte der Weltraum-Agenten Valerian & Laureline:

© Koralle-Verlag

Der Comiczeichner Jean-Claude Mézières und der Texter Pierre Christin waren seit 1967 für diese Science Fiction-Geschichten verantwortlich, die sich durch Vielerlei auszeichnen: Toller Zeichenstil, glaubwürdige Charaktere, fantasievolle Szenarios und intelligente Geschichten. Bunt, visionär, humorvoll und spannend…

Hier die erste Seite aus ZACK 23/1973, die Geschichte Die Stadt der tosenden Wasser hatte damals einen anderen Tiel:

© Koralle-Verlag

Ab etwa 1978 erschienen die einzelnen Geschichten im Carlsen-Verlag unter dem Titel Valerian & Veronique und ab 2010 ebenda in einer mustergültigen Edition.
Diese Gesamtausgabe bietet jeweils 3 oder 4 Abenteuer nebst Hintergrundinfos in einem Band – gedruckt auf hochwertigem Papier, mit Hardcover geschützt und ggf. gegenüber früheren Editionen komplettiert:

© Carlsen-Verlag

Und am 20. Juli 2017 kommt Luc Bessons neuer Film Valerian – Die Stadt der tausend Planeten in die deutschen Kinos:

© Universum-Film

Hier der Trailer:

PS: Diese Webseite demonstriert, dass George Lucas für Star Wars immer wieder Anleihen bei Valerian nahm…

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6 Antworten zu Endlich im Kino: Valerian & Laureline

  1. Klaus Pellkofer schreibt:

    Wie so oft in der Branche – jeder klaut von Jedem.

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  2. Thewriter schreibt:

    Schade nur, dass die beiden Helden in der Filmfassung wirken, als wären sie 14 oder 15. Tut dem Film nicht gut.

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  3. Chris schreibt:

    In den bisherigen Filmkritiken im Web überschlagen sich alle wegen des Visuellen, wegen der spektakulären Optik… aber Special bzw. Visual FX sind nicht alles, so mancher SF-Kracher der reisserisch gepusht wurde, entpuppte sich als hohl, steril, leer und aufgebauscht. Ich frag mich daher – wird auch die Originalatmo so rüberkommen, wie ich es mich damals als Jugendlicher in den 70er Jahren so fasziniert hat an DEN COMICS in Zack, wie eigentlich nur noch die fantastischen SF/Fantasy Comics von Richard Corben, Don Lawrence (Storm, Das Reich Trigan), Paolo Eleuteri Serpieri (Druuna), Carlos Giménez (Dany Futuro) und ein paar Sachen von Moebius (was alles unbedingt noch verfilmt werden sollte!)?
    Ich finde beide Darsteller zumindest bei den ersten Filmfotos nicht im Aussehen passend. Mal sehen, ob sie die Rolle authentisch rüberbringen.

    Gruß Chris

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  4. Olinator schreibt:

    Ich war in den 80ern ebenfalls ein Fan der Comicreihe, außerdem von vielem, was andere User hier schon nannten (z. B. Storm, das Reich Trigan… – echt geiler Sch… :)). Von „Valerian“ erwartete ich viel, von „Guardians of the Galaxy II“, den ich nur einen Tag später sah, trotz dem gelungenen Teil I nur wenig. Auf diese Weise ließen sich jedenfalls beide genregleichen Filme wunderbar vergleichen (Achtung, Spoiler-Alarm):

    Gemeinsamkeiten:
    Beide sind knallbunte Science-Fiction-Effektespektakel vor atemberaubenden digitalen Kulissen und demonstrieren daher wunderbar den State of the Art der Cinematografie.

    Unterschiede:

    V.: Konfuse Story mit bemühtem, aber nicht mitreißendem Sinn, die Handlung dient hauptsächlich der Verknüpfung abwechslungsreicher Schauplätze und den darin stattfindenden Actionszenen, die reiner Selbstzweck sind und den reißbrettartig konstruierten Plot unnötig vor sich herschieben.
    GOTG II: Manche Motive sind gar sehr abstrus, aber ein roter Faden ist drin. Man darf natürlich nicht vergessen, dass dieser Film sich nicht allzu ernst nimmt.

    V.: Die zentrale Mission lässt einen kalt, und letztlich passiert nichts Dramatisches. Ende gut, alles gut. Humor: bis auf wenige Ausnahmen Fehlanzeige (und nicht mal originell; in zünftigem Strahl gereihert wurde auch schon bei „Der Exorzist“ und der Parodie dieser Szene in „Scary Movie“).
    GOTG II: Man fiebert mit und es fallen auch Späne, also nix mit nonstop Friede Freude Eierkuchen. Humor: ein wesentliches Element des Films, das sich genial mit der Ebene dramatischen Ernstes abwechselt bzw. darin eingebettet ist (Beispiel: eine Weltraumschlacht um Leben und Tod mit deutlichen Anspielungen auf 80er-Jahre-Space-Videogames) . Anders gesagt: Es gibt jede Menge zu lachen, und das ist immer gut.

    V.: In jeder Hinsicht blasse (haha) und unsympathische Charaktere, angesichts der Vorlage außerdem unpassend besetzt . Wie andere schon bemerkten: viel zu jung! Ein gefühlter Teenager als „Major“? Welch ein Überflieger! Dagegen ist Captain Kirk mit seinem ersten Kommando als knapp über 30-Jähriger ja ein richtiger Versager. Und die Dame? Kann ihrem Geschlecht sozusagen keine Schande machen, soll heißen ist auf dieselbe öde Art zickig wie es schon unzählige ihrer Vorgängerinnen unter den „Love Interests“ auf der großen Leinwand waren, and what is worse: Sie wird gewiss nicht die letzte ihrer Art sein… *gähn* Außerdem: Warum heißt Veronique plötzlich Laureline? Welchen Grund gab es, die schöne Namensalliteration aufzugeben? Aber so sehr, dass ich Lust hätte, das zu googeln, interessiert mich das nach diesem Film ehrlich gesagt doch nicht mehr.
    GOTG II: Das im ersten Teil etablierte Konzept der „Guardians“ als Buddy-Crew im Stile einer Art eingeschworener Freak Family funktioniert wunderbar. Die Beziehungen aus Teil 1 lassen sich glaubwürdig fortführen oder gar vertiefen, des Weiteren entfaltet sich ein unerwartet komplexes Geflecht. Alle haben ihre verlässlichen sympathischen Eigenheiten, die diesmal noch mehr zum Zug kommen. Auch die nicht wenigen Nebenfiguren sind ansprechend mit Leben gefüllt, was nicht nur für die Gastauftritte einiger großer Namen gilt.

    Fazit: And The Winner is… GOTG II, und das selbst dann, wenn man den Bonus dafür abzieht, dass er auf einem erfolgreichen ersten Teil aufbauen konnte. Luc Besson hatte vor 20 Jahren im fantastischen Genre definitiv mehr drauf, „Das fünfte Element“ war um Längen besser als seine jetzige Comicverfilmung (vielleicht sollte er weiterhin lieber auf eigene Ideen setzen?). Erinnert mich an die enttäuschende Entwicklung von Ridley Scott: Wüsste man nicht, dass sie es ernst meinen, könnte man glauben, diese Altmeister hätten ein Vergnügen daran gefunden, ihre eigenen Werke zu karikiieren. Ich freue mich jedenfalls sehr auf einen dritten Teil von GOTG, womit ich vor dem Besuch von Teil II nicht gerechnet hätte.

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  5. Liegeradler schreibt:

    Ich bin Groot ;-))

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