BEDEVILED – Das Böse geht online

Originaltitel: BEDEVILED
Land
: USA 2016
Regie: Burlee Vang, Abel Vang
Mit: Bonnie Morgan, Brandon Soo Hoo, Saxon Sharbino, Alexis G. Zall u.v.m.
Label: Ascot Elite Home Entertainment
Veröffentlichung: 24.3.2017
FSK: 16

Ein Beitrag unseres Smartphone-Phobikers Julian Dax:

© Ascot Elite Home Entertainment

Es sage niemand, die Filmemacher hätten ihm nicht eine faire Warnung zukommen lassen; bereits am Anfang von Bedeviled, nach dem ersten Opfer, gibt eine der Figuren folgende wahre Worte von sich: Das alles ergibt doch gar keinen Sinn! Und für den Fall, dass irgendein Zuschauer das vielleicht nicht mitbekommen hat, folgt etwas später auch noch Ich ertrage diese Ghostbusters – Scheiße nicht mehr! Na, immer noch interessiert?

Nun gut! Fünf Schüler einer Abschlussklasse an einer High School, drei Jungen und zwei Mädchen, erhalten eine Art „Killer-App“ auf ihre Smartphones, der bereits eine aus ihrer Clique zum Opfer gefallen ist. Alle sehen natürlich aus wie Models und deren Darsteller sind, wie es sich für solche Filme gehört, natürlich viel zu alt für ihre Rollen.
Jedenfalls erweist sich besagte App als eine Art Dämon, der die geheimsten Ängste der Protagonisten kennt und sie damit konfrontiert. Die App zu deinstallieren erweist sich als unmöglich, und einer nach dem anderen wird gemeuchelt, bis nur noch eine Figur übrig bleibt, wobei schon ein Blick auf die Hülle verrät, wer das nur sein kann. GÄHN!!!

© Ascot Elite Home Entertainment

Wie bereits festgestellt, ergibt all das absolut keinen Sinn, die „Handlung“ hört oft entweder mitten in einer Szene auf oder schleppt sich von einem billigen Geisterbahneffekt zum nächsten, wobei jedesmal die Tonspur bis zum Anschlag aufgedreht wird, was jedoch keineswegs erschreckt, sondern zunehmend nervt.
Vielleicht lassen sich solche Zuschauer von dem Geschehen beeindrucken, denen das Smartphone an ihrer Hand festgewachsen ist – alle noch halbwegs normalen Zeitgenossen werden sich sehr schnell fragen, warum nicht einer der Intelligenzbolzen  auf den Gedanken kommt, die Drecksdinger einfach einmal auszuschalten bzw. in die Schrottpresse zu werfen…


Technische Daten DVD:

Laufzeit: ca. 95 Minuten
Bildformat: 2,40:1 (16:9 anamorph)
Ton: DD 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Bonusmaterial: Originaltrailer, Trailershow, Behind the Scenes

Technische Daten Blu-ray:

Laufzeit: ca. 99 Minuten
Bildformat: 2,40:1 (1080p/24)
Ton: DTS-HD 5.1 Master Audio
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Bonusmaterial: Originaltrailer, Trailershow, Behind the Scenes

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2 Antworten zu BEDEVILED – Das Böse geht online

  1. Samuel David Herr schreibt:

    Ahhh, siehste, jetzt war ich kurzfristig verwirrt, weil es da diesen koreanischen Film namens „Bedevilled“ gibt … Doppel-L zu Ehren der Queen … in dem eine Frau so lange in die Sonne gestellt wird, bis sie anfängt, ihre Familie bestialisch abzuschlachten. Wenn das bei asiatischen Frauen immer so is, wen wundert der viele Smog da drüben?! Das Paparichat is ja nich blöd …

    Schönen Frauentag, nachträglich. Weiß nich wie es dir geht, aber meine Brüste sind dieses Jahr schon wieder gewachsen … und sie werden haariger. Teilweise richtig buschig.

    Hach ja, Wunderwelt Körperverfall ….

    Gefällt mir

  2. filmlichter schreibt:

    Zum Film habe ich nicht viel zu sagen, wollte aber Deine Verwendung von „Killer-App“ nicht ohne Applaus lassen! Sehr schön! Ganz im Gegensatz zur Tag-Line „das Böse geht online“. Schon da rollen die Fußnägel…

    Gefällt 1 Person

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