Das Morgan Projekt

Originaltitel: Morgan
Land
: USA 2016
Laufzeit: 92 min
Regie: Daniel Kwan und Daniel Scheinert
Mit: Kate Mara, Anya Taylor-Joy, Toby Jones, Rose Leslie, Boyd Holbrook, Michelle Yeoh, Jennifer Jason Leith, Paul Giamatti
Kinostart: 1.12.2016

© 2016 Twentieth Century Fox

© 2016 Twentieth Century Fox

Ein supergeheimes Genlabor im Wald, in dem einem kleinen Team von Wissenschaftlern endlich der Durchbruch gelang, einen künstlichen Menschen zu züchten. Eine junge Krisenmanagerin, die in die Einrichtung geschickt wird, um für den Konzern das Ergebnis zu bewerten. Und schließlich die Kreatur selber, die sich nicht ganz so wie geplant verhält…

Drei Fakten sind es, die bei der Ankündigung dieses Filmes für Interesse sorgten:

  1. Eine interessante Geschichte, in der SF-Fans durchaus Anleihen bei Frankenstein, Spline und Ex Machina erkennen.
  2. Inszeniert wurde Das Morgan Projekt von Luke Scott, der Sohn des Altmeisters Ridley Scott gibt damit sein Regiedebüt, Papa hat auch produziert…
  3. In der Titelrolle ist die junge Anya Taylor-Joy zu sehen, die kürzlich in dem Meisterwerk The Witch überzeugte.

Zurück zu Gegenwart. Auf der Leinwand vermag Das Morgan Projekt nur bedingt zu gefallen: Zwar wurde die Geschichte gekonnt im breiten Cinemascope-Format fotografiert, doch die Inszenierung weiß nicht gegen die Schwächen des Drehbuchs von Seth W. Owen anzukämpfen. Die Handlung startet behutsam und atmosphärisch dicht, wenn die Agentin und die Zuschauer mit der geheimen Anlage, den unterschiedlichen Wissenschaftlern und  schließlich der Kreatur Morgan bekannt gemacht werden.

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© 2016 Twentieth Century Fox

Doch im Verlauf der Geschichte entwickelt sich der Streifen, der in der ersten Hälfte viele Dialoge um Ethik und künstliche Intelligenz bietet, immer mehr zum konventionellen Horrorfilm, in dem es nur noch ums Überleben geht.

Zwei starke Frauen tragen die Handlung, die aber eine intensive Beschäftigung mit den Charakteren vermissen lässt: Anya Taylor-Joy als titelgebende Kreatur, deren Verhalten leider niemals erklärt wird. Sowie Kate Mara als eiskalte Krisenmanagerin, mit der nicht gut Kirschen essen ist.

Unterm Strich eine Enttäuschung, der Schluss des Films könnte sogar ein Hinweis auf eine Fortsetzung sein…

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