Out of Inferno

Originaltitel: 逃出生天
Land:
Hongkong/China 2013
Laufzeit: 103 min
Regie: Oxide und Danny Pang
Darsteller/innen: Louis Koo, Ching Wan Lau, Angelica Lee, Chen Sicheng, Natalie Tong, Cheung Siu Fai
Veröffentlichung DVD und BD: 25.3.2016

© Edel:Motion Film

Die Zwillingsbrüder Danny Pang Phat und Oxide Pang Chun (* 1965) sind seit Ende der 90er Jahre als Cutter, Drehbuchautoren und Regisseure tätig und ziemlich auf mittelmäßige Action und Horrorstreifen spezialisiert.
Ihr in stereskopischem 3D inszenierter Katastrophenfilm Out of Inferno enstand bereits 2013, erscheint aber erst jetzt (und nur in 2D) in deutscher Sprache.

Die Geschichte kommt gleich zur Sache: Die Feuerwehrmänner Dajun und Qiang sind Brüder (sic!) und gingen sich seit einem Streit konsequent aus dem Weg. Doch ein Brand in einem Hochhaus führt die beiden wieder zusammen: Das Feuer hat viele Menschen – darunter Dajungs schwangere Frau –  in den oberen Stockwerken eingeschlossen. Werden die beiden Streithähne zusammenarbeiten, um viele Menschenleben zu retten?

© Edel:Motion Film

Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, das Feuer macht in diesem Film eindeutig die bessere Figur: Die echten und die computergenerierten Flammen und Explosionen sind zwar nicht gerade Stand der Tricktechnik, sorgen aber für Gänsehaut und bedrohliche Situationen! Und auch Höhenphobiker wie der Autor dieser Zeilen werden bedient…

Dafür muss man den insgesamt fünf (!) Drehbuchautoren die simple und immer wieder wechselhafte Inszenierung ankreiden. Über die Charaktere braucht man ohnedies kaum ein Wort zu verlieren: Lieb- und seelenlose Abziehbilder voller Klischees, die von jedem Holzmännlein der Augsburger Puppenkiste locker an die Wand gespielt werden.
Dazu Dialoge aus dem Baukasten für Drehbuchanfänger und der ganze Zirkus wird von einem schwülstigen Soundtrack zugekleistert.

© Edel:Motion Film

Out of Inferno ist ein Katastrophenfilm aus Hongkong, der nicht so recht zu überzeugen weiß. Wer Flammendes Inferno, Backdraft und deren diverse Remakes mag, könnte sich hier unterhalten.

Als Zugabe bietet die Silberscheibe ein viertelstündiges Making-Off, das zwar wegen der Blicke hinter die Kulissen zu gefallen weiß, aber durch die Selbstbeweihräucherungen der Macher und Schauspieler angemessen nervt.

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