The Hallow

Land: Großbritannien/Irland 2015
Laufzeit: 96 bzw. 101 min
Regie: Corin Hardy
Darsteller/innen: Joseph Mawle, Bojana Novakovic, Michael McElhatton, Michael Smiley, Gary Lydon, Stuart Graham, Conor Craig Stephens, Joss Wyre
Bild: DVD: 16:9 (2.39:1) / BD & 3D BD: 1080p/23,98fpps, 16:9 (2.39)
Audio: DVD: DD 5.1 Deutsch & Englisch/ BD & 3D BD: DTS HD 5.1 Deutsch & Englisch
Untertitel: Deutsch
Veröffentlichung DVD, BD und 3D BD: 24.3.2016

Ein Gastbeitrag unseres langjährigen Horror-Spezialisten Julian Dax:

© Copyright MFA+ FilmDistribution e.K.

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Wer glaubt, dass es in Irland an übernatürlichen Wesen nur alberne Gnome namens Leprechauns gibt, wird beim Anschauen von The Hallow schnell eines Besseren belehrt. Die titelgebenden Wesen sind äußerst bösartige Kreaturen, die Menschen dafür bestrafen, die in ihren Lebensbereich vordringen, in diesem Fall einen unheimlichen Wald mitten im Nirgendwo. Dahin verschlägt es ein junges Paar samt Kleinkind. Schon bald entdeckt der Mann, der als Wissenschaftler den Baumbestand überprüfen soll, einen seltsamen Pilz, der im weiteren Verlauf noch eine verhängnisvolle Rolle spielen soll…

Das Erstlingswerk von Regisseur und Drehbuchautor Corin Hardy erfindet zwar nicht das Rad des Horrorfilms neu, und man merkt dem Film auch an, dass den Machern nicht besonders viel Geld zur Verfügung stand. Wie jedoch Sam Raimi oder Tobe Hooper vor langer Zeit schon bewiesen haben, kommt es darauf nicht an, wenn man weiß, wie man seine Zuschauer erschreckt.
Und in dieser Hinsicht macht der Film keine Gefangenen, denn nach einer relativ kurzen Exposition kommt er sehr schnell zur Sache und schafft es, eine sich stetig steigernde Atmosphäre von Bedrohung und Angst zu erzeugen. Auch wenn die „Hallow“ eine gewisse Ähnlichkeit mit den Monstern aus „The Descent“ aufweisen, wirken sie ausnehmend erschreckend.
Zudem hat man als Zuschauer nie den Eindruck, lediglich Computeranimationen zuzusehen, denn der Film mischt im Falle der Monster geschickt sämtliche Möglichkeiten (CGI, Animatronics und echte Menschen). Auch die beiden Darsteller wirken in ihrer Hilflosigkeit absolut überzeugend. Ein weiteres Plus ist, dass man als Zuschauer an keiner Stelle so richtig weiß, wie sich die Geschichte weiterentwickelt bzw. zu Ende geführt wird.

© Copyright MFA+ FilmDistribution e.K.

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Noch ein abschließender Tipp: unbedingt den Nachspann anschauen! Nicht nur folgt ein fieses Coda, sondern es wird auch darauf hingewiesen, dass bei der Produktion des Films keine Wechselbälger zu Schaden kamen, was für den Humor der Filmemacher spricht.

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