Woche 4: Valley of Love / Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten

© 2016 Concorde Filmverleih GmbH

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Valley of Love – Tal der Liebe

Land: Frankreich/Belgien 2015
Laufzeit: 93 min
Regie: Guillaume Nicloux
Darsteller/innen: Isabelle Huppert, Gérard Depardieu, Dan Warner, Dionne Houle
Kinostart: 21.1.2016

Zwei längst geschiedene Menschen – sie hören zufällig auf die Namen Isabelle und Gerard – reisen nach Amerika. Ihr gemeinsamer Sohn hatte sich umgebracht und in seinem Abschiedsbrief drum gebeten, dass sich seine Eltern ins Death Valley begeben. Denn er wird Vater und Mutter nochmals erscheinen.
Da der Filius aber gleich sieben Orte und Zeiten vorgab, pilgern die dürre Frau und der sehr dicke Mann tags bei flirrender Hitze durch felsige Landschaften und philosophieren abends in den Unterkünften…

Wie schrieb ich vor einigen Jahren zum Film Schnee, der auf Zedern fällt: Dieser Geschichte zuzugucken, ist in etwa so interessant, wie einer Zeder beim Wachsen zuzusehen…
Und genau dieses Gefühl hatte ich bei Valley of Love – Tal der Liebe erneut wieder.
Tschuldigung Leute, auch wenn die Rezensionen unisono von einem Meisterwerk sprechen, ich finde ihn einfach nur langweilig 😉


© 2015 Twentieth Century Fox

© 2015 Twentieth Century Fox

Brooklyn –
Eine Liebe zwischen zwei Welten

Originaltitel: Brooklyn
Land:
USA 2015
Laufzeit: 112 min
Regie: John Crowley
Darsteller/innen: Saosire Ronan, Fiona Glascott, Jim Broadbent, Emory Cohen, Domnhall Gleeson, Julie Walters
Kinostart: 21.1.2016

Der irische Schriftsteller Colm Tóibín veröffentlichte 2009 seinen Roman Brooklyn: Erzählt wird die Geschichte der jungen Irin Eilis Lacey, die 1950 in die USA auswandert. Sie arbeitet als Verkäuferin in einem Warenhaus und fühlt sich fremd in der neuen Welt. Dies ändert sich, als sie den etwa gleichaltrigen Toni kennen- und liebenlernt.
Wegen eines Todesfalls reist sie nach Irland zurück und läuft dem jungen Jim über den Weg. Nun steht Eilis vor einen wichtigen Entscheidung…

Der wohlbekannte Drehbuchautor Nick Hornby adaptierte die Geschichte um Identität, Entfremdung und Heimweh, der Regisseur John Crowley hat daraus einen behutsamen und sehr ruhig erzählten Film gemacht. Beiden ist zu verdanken, dass Brooklyn kein tränentriefendes Drama wurde, unterstützt werden sie dabei von der zauberhaften Saosire Ronan (Wer ist Hanna?), die die Wandlung der jungen Frau mit großer Glaubwürdigkeit rüberbringt.

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