Krampus

Land: USA 2015  Laufzeit: 98 min  Regie: Michael Dougherty
Darsteller/innen: Toni Collette, Adam Scott, David Koechner, Allison Tolman, Emjay Anthony, Conchata Ferrell, Stefania Owen  Kinostart: 3.12.2015

© UNIVERSAL

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Das Weihnachtsfest – für viele Menschen eine Mischung aus religiösem Budenzauber, angepeiltem Suizid und knallhartem Konsumterror. Oder halt die Vorstufe zum Amoklauf, wenn die bucklige Verwandschaft gleich im Rudel anrückt…
Selbiges passiert einer netten Familie, als es an der Türe klingelt. Und kurz darauf ist das einst so ruhige Haus mit Vater, Mutter, vier nervigen Kindern und einem Mops kontaminiert. Die fette Tante, deren Interessen zwischen Eierlikör und Zynismus liegen, darf nicht vergessen werden!
Und das Schicksal nimmt seinen Lauf: Das gemeinsame Abendessen wird zum Austausch individueller und extrem schmerzhafter Gemeinheiten, die dann durch einen Stromausfall unterbrochen werden…

Da ein Dutzend Leute, welche ohne Energie und Heizung einem Schneesturm trotzen, nicht abendfüllend ist, kommt nun der titelgebende Charakter ins Spiel: Der Krampus, eine uralte Kreatur, die in Mitteleuropa als Schatten des Weihnachtsmannes seit Jahrhunderten bekannt ist: Er kommt nicht, um zu belohnen, sondern um zu bestrafen. Und er gibt nicht, sondern er nimmt. Und plötzlich müssen sich alle eben noch so spinnefeindlichen Menschen zusammenraufen, um dem Monster und seinen Schergen zu entkommen und am Leben zu bleiben…

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Tja, technisch gut gemacht, tolle tödliche Puppen, extrem viele Großaufnahmen und einige nette Ideen wie die Lebkuchenmännchen mit dem Elektronagler war mein erster Gedanke im Kino. Doch schon bald habe ich mich gefragt, wer Krampus eigentlich angucken soll: Für Kinder ist das laute und hektische Spektakel überhaupt nicht geeignet und für Horrorfans ist der unblutige Gruselfilm einfach nur langweilig.

PS: Wer mir erklären kann, warum die Oma in der deutschen Fassung einen untertitelten (!) österreichisch-schwyzerdeutschen Dialekt sprechen muss, möge dies bitte tun. Danke.

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Eine Antwort zu Krampus

  1. WF schreibt:

    Spät aber doch (bzw. Aus gegebenem Anlass – der der Film grad im TV lief…): das ist nicht österreichisch- schwyzerdütsch sondern Vorarlberisch – der einzige Dialekt Österreichs der allemannischen Ursprung hat und daher meist nicht von den restlichen Österreichern verstanden wird. Die Darstellerin der Omi ist selbst aus Wien und man findet online ein Interview mit ihr, wie das ganze Zustande kam…

    Gefällt 1 Person

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