FSK-Schnitte im Vorführraum

Die Altersfreigabe an der Kinokasse entscheidet natürlich mit über den kommerziellen Erfolg eines Filmes. Wer erinnert sich nicht Tausende weinender Kinder, als sie 1993 nicht die Dinos in Jurassic Park gucken durften, weil der Film erst ab 12 Jahren freigegeben war…

Es gab in den letzten Jahrzehnten immer wieder Fälle, dass ein Film sehr kurzfristig noch wegen der FSK-Freigabe „bearbeitet“ werden musste.

Das hieß in der Praxis, dass der Vorführer nach Erhalt der Filmkopie, Mittwochnacht oder sogar donnerstags vor der ersten Vorstellung noch eine gewisse Anzahl Bilder oder Szenen aus dem Film zu schneiden hatte, bevor er dann gezeigt werden durfte.

Ich erinnere mich an die jämmerliche Terminator-Kopie Paco – Kampfmaschine des Todes (Italien, 1985), hier musste am Starttag noch geschnitten werden.

Oder an Tim Burtons Sleepy Hollow (2000), bei dem der Verleiher die Kinos 3 Tage vor dem Einsatz über die durchzuführenden Schnitte informierte:

fsk-schnitt-constantin

Das Fax des Verleihers, die bildgenauen Schnittanweisungen selber sind leider nicht mehr erhalten…

Die herausgeschnippelten Szenen musste man als Beleg dann zu den Verleihern schicken…

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