Der Babadook

Originaltitel: The Babadook
Land
: Australien/Kanada 2014
Laufzeit: 93 Minuten
Regie: Jennifer Kent
Darsteller/innen: Essie Davis, Noah Wiseman, Daniel Henshall
Kinostart: 7.5.2015

© Capelight Pictures

© Capelight Pictures

Eine alleinerziehende Mutter kommt immer weniger mit ihrem hyperaktiven Sohn und dessen Albträumen und Gewaltfantasien zurecht. Als sie dem Sechsjährigen aus einem Kinderbuch mit dem Titel Mr. Badadook vorliest, glaubt Samuel, darin das Monster seiner schlaflosen Nächte zu erkennen. Und bald merkt auch die Mutter, dass man die Kreatur Babadook nicht mehr los wird, wenn man sie erst einmal erblickt hat. Das Grauen nimmt seinen Lauf…

Die australische Schauspielerin und Drehbuchautorin Jennifer Kent schuf 2005 ihren preisgekrönten Kurzfilm MONSTER, der auf über 40 Festivals gezeigt wurde.
Letztes Jahr legte sie eine Langfassung der Geschichte unter dem Titel Der Babadook vor, die inzwischen mit 33 Auszeichnungen sowie 39 Nominierungen renommierter Filmpreise versehen wurde.

Jennifer Kent © Capelight Pictures

Jennifer Kent              © Capelight Pictures

Herausgekommen ist dabei ein Horrorfilm der alten Schule, der mitreißend inszeniert, fotografiert und gespielt wurde.  Jennifer Kent kennt die alten Gruselklassiker wie auch die menschlichen Urängste und baut beides reichhaltig in ihrer Geschichte ein.
Ebenso behut- wie einfühlsam macht sie die Zuschauer mit ihren Charakteren bekannt: Da ist die Mutter, deren Ehemann auf dem Weg zur Geburtsklinik ums Leben kann und die deshalb den Tod des Mannes mental mit der Geburt des Kindes verknüpft. Und da ist Samuel, ein bipolares Kind, das mehr als anstrengend ist.

Der Schauplatz des Spektakels ist ein altes und verwinkeltes Haus, dessen Kulisse die Filmemacher vorab durch eine Kickstarter-Aktion finanzieren konnten. Die Kamera und die Filmmusik verstärken die trostlose und immer mehr bedrohliche Atmosphäre des alten Kastens.

© Capelight Pictures

Die Vorleserin            © Capelight Pictures

Der Badadook verzichtet vollständig auf Splatterszenen und setzt stattdessen auf klassische Spukeffekte: Dunkle Schatten, gruselige Geräusche, unerklärliche Ereignisse und ein Loch in der Wand, aus dem Kakerlaken und andere Krabbeltiere strömen. Dass die brave alte Nachbarin Mrs. Roach und der Haushund Bugsy heißt, ist daher kein Zufall…

Der Badadook ist eine stimmungsvolle Wer hat Angst vor’m schwarzen Mann– Verfilmung, die sich wohltuend vom Horror-Einheitsbrei der letzten Jahre abhebt. Für Fans des Genres ein absoluter Pflichtstreifen!


babadookMISTER BABADOOK

If it’s in a word or it’s in a look
You can’t get rid of The Babadook
A rumbling sound, then 3 sharp knocks
ba BA-ba DOOK! DOOK! DOOK!
That’s when you’ll know that he’s around.
You’ll see him if you look.

This is what he wears on top
He’s funny, don’t you think?
See him in your room at night
And you won’t sleep a wink.

I’ll soon take off my funny disguise
(take heed of what you’ve read…).
And once you see what’s underneath…
You’re going to wish you were…
DEAD.

 

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