Ex_Machina

Land: GB 2014
Laufzeit: 108 Minuten
Regie: Alex Garland
Darsteller/innen: Domhnall Gleeson, Alicia Vikander, Oscar Isaac, Sonoya Mizuno, Deborah Rosan, Chelsea Li, Elina Alminas, Corey Johnson
Kinostart: 23.4.2015

© UNIVERSAL

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Caleb, ein junger und schüchterner Programmierer einer Internet-Suchmaschine gewinnt bei einer internen Lotterie eine Woche bei dem millardenschweren Chef des Unternehmens. In der Hightech-Luxusvilla, die inmitten einer einsamen Berglandschaft steht, wird er mit dem neuesten Projekt seines kumpelhaften Vorgesetzten Nathan („Ey, Alter“) konfrontiert: Ava heißt der auf weiblich getrimmte Roboter, den Caleb auf künstliche Intelligenz und ein mögliches Bewusstsein testen soll.
Doch schon bald entwickelt sich aus der scheinbar wissenschaftlichen Studie ein undurchsichtiges Konstrukt aus Misstrauen, Überwachung, Zuneigung und Eifersucht…

Alex Garland (Jahrgang 1970) ist ein britischer Schriftsteller, der seit 2002 auch Drehbücher (28 Days later, Sunshine) fürs Kino verfasst.

Mit Ex_Machina legt er sein Debüt als Regisseur vor. Der Titel ist angelehnt an den Ausdruck „Deus Ex Machina“, welches etwa „Gott aus der Maschine“ bedeutet.

exmachina

© UNIVERSAL

Auf der großen Leinwand weiß der Streifen durch seine intelligente Inszenierung zu überzeugen: Obwohl das Thema Können Maschinen denken? in diversen Romanen und Filmen von Blade Runner über I Robot bis Her immer wieder im Mittelpunkt stand, liefert Garland seine individuelle Interpretation ab.

Auch die ästhetische Fotografie soll hier erwähnt werden: Die hochtechnisierte und total überwachte Villa mit ihren offenen und geschlossenen Räumen erzeugt auch beim Zuschauer ein ungutes Gefühl. Der eindrucksvolle Soundtrack tut ein Übriges…

Wer Oscar Isaac kürzlich in A most violent Year im Kino gesehen hat, wird ihn hier kaum wiedererkennen. Der Schauspieler gibt in Ex_Machina, einem Kammerspiel mit drei Personen, den dominanten wie auch diabolischen Part.

Auch wenn dieser Film von einem US-Großverleih in die Kinos gebracht wird, ist er keinesfalls als Material für Multiplexe geeignet. Das Cola- und Popcorn-Pöblikum wäre bei der ruhigen Inszenierung nachhaltig irritiert.

Intelligenten Zuschauern hingegen sei Ex_Machina ausdrücklich ans Herz gelegt.

 

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2 Antworten zu Ex_Machina

  1. zirkusmanege schreibt:

    Danke für die Empfehlung. Hab den Trailer schon verschlungen, der doch eher auf Effekt getrimmt ist. Und wenn du schreibst, dass es eine ruhige Inszenierung ist, leuchten bei mir Augen auf. *Freu*

    Gefällt mir

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