Frau Müller muss weg!

Land: Deutschland 2014
Laufzeit: 87 Minuten
Regie: Sönke Wortmann
Darsteller/innen: Gabriela Maria Schmeide, Justus von Dohnányi, Anke Engelke,
Ken Duken, Mina Tander, Alwara Höfels
Kinostart: 15.1.2015

© 2014 Constantin Film Verleih GmbH

© 2014 Constantin Film Verleih GmbH

Eine Grundschule im Osten der Republik. Fünf Eltern haben eine Lehrerin um einen Gesprächstermin gebeten, bei der sie der Pädagogin nahelegen wollen, die Klasse ihrer Kinder abzugeben. Grund sind die schlechten Zeugnisse der Kleinen sowie eine massive Unzufriedenheit der Schüler.
Doch die völlig überraschte Lehrerin schlägt zurück und konfrontiert die Eltern mit dem tatsächlichen Verhalten ihres Nachwuchses. Und den Versäumnissen ihrer Eltern….

© 2014 Constantin Film Verleih GmbH

Frau Müller (vorne) soll ihre Sachen packen…                          © 2014 Constantin Film Verleih

Der Gott des Gemetzels im Klassenzimmer…
Das dürfte wohl den meisten Zuschauern dieses Filmes durch den Kopf gehen. Denn auch bei Frau Müller muss weg! treffen sich ein paar Menschen, um über Probleme zu reden und bereits nach kurzer Zeit läuft das Geschehen aus dem Ruder. Die Eltern attackieren sich bald gegenseitig, lästern über die Defizite der anderen Kinder und auch Ossis und Wessis sind sich nicht grün. Die verbalen Attacken werden immer heftiger und eskalieren schließlich…

© 2014 Constantin Film Verleih GmbH

Schön, dass wir mal drüber geredet haben!                                  © 2014 Constantin Film Verleih

Regisseur Sönke Wortmann hatte das Stück von Lutz Hübner bereits 2012 am Grips-Theater in Berlin inszeniert und sich parallel dazu die Rechte zur Verfilmung gesichert.

Nun ist die Kinoversion von Frau Müller muss weg! fertig und die entpuppt sich als ebenso amüsanter wie erschreckender Elternabend. Denn es ist mehr als unterhaltsam, die angemessen überforderten Erziehungsberechtigten kollektiv über die engagierte Lehrerin herfallen zu sehen. Doch bald nimmt das Geschehen eine ganz andere Wendung, als es die Helikopter-Eltern ursprünglich gedacht haben.
Und die lohnt es sich auf jeden Fall auf der Leinwand anzusehen.

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