Serena

Land: USA 2013
Laufzeit: 109 Minuten
Regie: Susanne Bier
Darsteller/innen: Jennifer Lawrence, Bradley Cooper, Rhys Ifans, Sam Reid, Toby Jones, Sean Harris
Kinostart: 18.12.2014

© STUDIOCANAL 2014

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Gegen 1930 in den Wäldern North Carolinas: Der Holzbaron George Pemberton lernt die selbstbewusste (aber auch traumatisierte) Serena kennen und lieben, die Hochzeit folgt stehenden Fußes.
Doch das junge Paar ist alles andere als vom Glück gekrönt: Serena, die keine Kinder bekommen kann, ist zunehmend eifersüchtig auf das Baby aus einer früheren Beziehung ihres Mannes. Georges Geschäftspartner akzeptiert die resolute junge Frau nicht. Und eine Truppe Umweltschützer möchte aus den Wäldern einen Naturpark machen…

© STUDIOCANAL 2014

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Die dänische Regisseurin Susanne Bier erhielt im Jahre 2011 den Oscar für Ihren Film In einer besseren Welt. Für ihre aktuelle Arbeit adaptierte die Filmemacherin das 2008 veröffentlichte Buch Serena des US-Schriftstellers Ron Rash (Jahrgang 1953).

Doch die Produktion des Spätwestern-Liebesgeschichten-Dramas Serena stand von Anfang an unter keinem guten Stern: Erst nach Darren Aronofsky übernahm Susanne Bier die Regie, erst nach Angelina Jolie ging die Titelrolle an Jennifer Lawrence.
Denn die junge Frau hat bereits in Silver Linings und American Hustle prima mit ihrem Filmpartner Bradley Cooper harmoniert.
Dann lag der Streifen über ein Jahr im Irgendwo des Studios, als Gründe nannte man Probleme in der Postproduktion.

Jetzt ist die Geschichte auf den großen Leinwänden (nicht in den USA!) und entpuppt sich als mehr als grenzwertiges Kinoerlebnis: Natürlich hat Serena einige Schauwerte zu bieten, doch breitwandige Landschaftsaufnahmen (aus Tschechien), opulente Kostüme und aufwändige Rekonstruktion der 30er Jahre machen noch keinen abendfüllenden Film. Denn dazu ist das Abenteuer zu sehr mit Klischees überfrachtet und die Geschichte mit ihren vielen Erzählsträngen plätschert ziemlich vor sich hin.

Gut gemeint: Serena ist ein Ausstattungsfilm mit guten Darstellern, aber ohne große Überraschungen.
Realistisch betrachtet: Serena ist ein aufwändig inszenierter Groschenroman im Cinemascope-Format.

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