Vive la France – Gesprengt wird später

Land: Frankreich 2012
Laufzeit: 94 Minuten
Regie: Michaël Youn
Darsteller/innen: José Garcia, Michaël Youn, Isabelle Furnaro, Ary Arbittan, Jérôme Commandeur

Der Diktator des kleinen zentralasiatischen Staates Taboulistan möchte sein Land auf einen Schlag bekanntmachen: Zu diesem Zweck reisen zwei Selbstmordattentäter in die Hauptstadt Frankreichs, um den Eiffelturm zu sprengen. Als der Flug wegen eines Streiks nach Korsika umgeleitet wird, begeben sich die beiden vertrottelten Ziegenhirten auf eine verzwickte Odyssee nach Paris.

Der französische Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller Michaël Youn wurde von der Zeitungsmeldung, nach der zwei in Neapel gelandete Al-Quaida-Attentäter der Camorra und einer Kinderbande zum Opfer fielen, inspiriert. Sein Film zeichnet sich durch Sexismus und albernen Klamauk aus, ohne eine satirische Schärfe zu erreichen. Auch wenn immer wieder Anleihen bei der Brachialkomödie „Borat“ gemacht werden, erreicht „Vive La France – Gesprengt wird später“ niemals die Klasse des britischen Humoristen Sacha Baron Cohen.

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