Salt

Land: USA 2010
Laufzeit: 100 Minuten
Regie: Phillip Noyce
Darsteller/innen:
Angelina Jolie, Liev Schreiber, Chiwetel Ejiofor, Daniel Olbrychski, Andre Braugher

Evelyn Salt gilt als eine der besten Agentinnen des CIA. Doch an ihrem Hochzeitstag wird alles anders: Als sie einen Überläufer aus Russland verhört, behauptet dieser vor laufenden Kameras, dass sie eine russische Schläferin sei. Ihr Auftrag sei, den russischen Präsidenten in New York zu töten und damit einen Atomkrieg auszulösen. Evelyn muss vor ihrer drohenden Verhaftung fliehen und wird fortan von Russen und Amerikanern durch die Szenerie gehetzt.

Eigentlich ist der Ansatz dieses modernen Agententhrillers nicht von schlechten Eltern: Die Drehbuchautor Kurt Wimmer und Brian Helgeland haben ihre Geschichte äußerst realistisch, sprich: schmutzig und brutal angesetzt und bieten dem Zuschauer immer wieder überraschende Wendungen. Doch auf der Leinwand liefert der sonst politisch engagierte Regisseur Phillip Noyce mit „Salt“ einen hollywoodgerecht patriotischen Actionstreifen ab, der längst vergessen geglaubte Elemente des kalten Krieges aus der Urne kratzt.

In der Titelrolle agiert Angelina Jolie als hysterische Kampfmaschine, die keine Hindernisse kennt. Denn in dieser Rolle hechtet, kämpft und schießt sie als „Ballerina“ derartig hemmungslos, dass Kolleginnen wie Milla Jovovich („Resident Evil“) und Kate Beckinsale („Underworld“) wie beim Kindergeburtstag daherkommen.

Unterm Strich kurzweiliges Popcornkino, dass das Nachdenken ausdrücklich verbietet und wohl demnächst seine Fortsetzung findet.

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